„Fiesta y Ruido: Die Toten Hosen Live in Argentinien“ ist die längst überfällige Tote Hosen-Argentinien-Liveplatte. 2022 feierten die Hosen nicht nur das 40. Jahr ihrer Bandgeschichte, sondern auch das 30-jährige Jubiläum ihres ersten Konzerts in Argentinien. Zu diesem Anlass erlebten sie einige ziemlich besondere Abende in Buenos Aires und Tandil, die mit „Fiesta y Ruida: Die Toten Hosen Live in Argentinien“ in all ihrer Wildheit und Emotionalität gut dokumentiert sind. Das Livealbum fängt die einzigartige Atmosphäre südamerikanischer Shows der Toten Hosen hervorragend ein – wer nicht dabei war, kriegt einen kleinen Eindruck und wer dabei war, hat eine schöne Erinnerung. Die Tracklist enthält auch einige bislang ungehörte spanischsprachige Coverversionen, die von der Band extra für die Konzerte eingeprobt worden waren: Zum Einen „Ya No Sos Igual“, ein argentinischer Punkrock-Klassiker von Dos Minutos mit deren Frontmann Mosca als Gastsänger, und zum Anderen gleich mehrere Stücke des im Vorjahr viel zu früh verstorbenen, engen Hosen-Freundes Pil Trafa, bekannt durch seine legendären Bands Los Violadores und Pilsen. Für Pil wurde auch eine spanisch-deutsche Version von „Viva La Revolution“ gespielt, seinem Lieblingsstück der Toten Hosen.